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  Künstlerische Auseinandersetzungen zum Thema <Mensch und Tier>
Vernissage im Kunstforum Stallikon

Die Beziehung des Menschen zum Tier ist so alt wie die Menschheit selbst. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema - so beweisen es die Höhlenmalereien - ebenfalls. 22 Stalliker Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Werke zum Thema <Tiermensch - Menschtier> noch bis zum 5. März in der Gemeindebibliothek und im Gemeindehaus Stallikon.

Von Ernst Schlatter


Erstaunliches hat die Organisatorin des Kunstforums der Gemeinde- und Schulbibliothek Stallikon wieder zu Stande gebracht. Sie gab das faszinierende Thema <Tiermensch - Menschtier> vor und nun sind Werke verschiedenster Ausprägung zusammen gekommen.
<Die Beziehung des Menschen zum Tier>, so Heidi Miserez in ihrer launigen aber auch tiefsinnigen Begrüssung anlässlich der Vernissage vom vergangenen Sonntag, <ist stets eine emotionale, oft geprägt von Abscheu oder Faszination: Tier und Mensch als Freund und Feind, als Jäger und Gejagte, als Ausbeuter oder Schutzbedürftiger. Früher versinnbildlichte das Tier Gefahr; der Mut des Einzelnen war gefordert. Heute kann jeder - dank moderner Waffen - ganze Herden auslöschen, ohne besonders mutig zu sein. Darum sind viele Tierarten bedroht und der urbane Mensch bekennt sich zu den Vegetariern, besucht mit der Schildkröte die Therapiegruppe oder geht auf Safari nach Afrika.>

Vielfältige künstlerische Umsetzung des Themas

In der Ausstellung sind nun verschiedenste Zugänge zum Thema und ebenso viele künstlerische Umsetzungen zu sehen. Mit Zeichnungen, Drucken, Malereien, Objekten, Collagen, Fotos, Plastiken und Installationen.
Mit einer Performance von Daniela Stojsic und einem Spontangesang von Paul Weixler wurde der Rundgang durch die sehenswerte Ausstellung eröffnet.
Sie ist noch bis Samstag, 5. März 2005 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek in der Schulanlage Loomatt in Sellenbüren und den Bürozeiten des Gemeindehauses Stallikon geöffnet.

Bilder:

1 : Heidi Miserez (links) beim Rundgang durch die Ausstellung mit Erläuterungen der Kunstschaffenden. (Bild eschla)
2 <Bitte füttern > Installation von Ged Grimmel. (Bild eschla)
3 <Kater - ine> von Dolores Staudenmaier: Erstaunliche Angleichung der Gesichtszüge von Mensch und Tier. (Bild eschla)